Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Die so genannte Stressinkontinenz ist mit 35 bis 45 Prozent die am häufigsten auftretende Form bei Frauen. Bei Erhöhung des Drucks in der Harnblase, beispielsweise durch Husten, Niesen, Laufen oder Treppensteigen, kommt es zu einer Störung im Bereich des Harnröhrenverschlusses.
Stressinkontinenz und Schwangerschaft
Die Ursache liegt meist in einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und/oder einer Schädigung des Bandapparates. Bereits in der Schwangerschaft kann es durch das zunehmende Gewicht des Kindes zu einer Dehnung und Schwächung der Beckenbodenmuskulatur kommen, so dass dies bei rund 50 Prozent aller Frauen zu einer Stressinkontinenz führt. Auch die Absenkung von Organen im Beckenbereich kann eine Stressinkontinenz auslösen.
In der Regel bessert sich der Zustand nach der Geburt – auch durch eine entsprechende Rückbildungsgymastik. Nur bei 6 Prozent aller Frauen bleibt die Inkontinenz auch weiterhin bestehen.
Das Kreiskrankenhaus verfügt im zertifizierten Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Mechernich über alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für eine optimale Therapie.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. med. Matthias Winkler
Telefon: 0 24 43 / 17- 15 51



