Krankenpflegeschule Mechernich nimmt an Protestveranstaltung der KGNW teil

Am 25. April rief die Krankenhaus Gesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V. (KGNW) die Mitarbeiter der NRW-Kliniken zur Protestveranstaltung in die Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf. Unter dem Motto „Jobkiller Gesundheitspolitik“ wurden vor allem die Sparmaßnahmen der Bundesregierung, die deutschlandweit eine Finanzlücke von mehr als einer Milliarde Euro in den Klinikfinanzen verursachen, von den Initiatoren und Rednern stark kritisiert.
Mehr als 3500 Klinikmitarbeiter waren der Einladung gefolgt, um ihrem Protest und ihrer klaren Forderung nach einer gesetzlichen Grundlage für einen Tarifausgleich Ausdruck zu verleihen.
Auch der Oberkurs der Krankenpflegeschule Mechernich mit Schulleiterin Nadine Zens beteiligte sich. „Die berufspolitische Situation wirkt sich auf alle KlinikmitarbeiterInnen aus und auch bei unseren SchülerInnen steigt das Interesse für das Thema immer mehr“, so Nadine Zens.
Bereits im Vorfeld hatten die Schüler sich in Gruppen über die Ziele der Veranstaltung informiert und Antworten auf Fragen gesucht wie ‚Welche Positionen vertritt die KGNW?’ und ‚Wer sind die Redner und wen vertreten sie?’.
Am Tag der Protestaktion wollten die Schüler nun herausfinden, ob im Vorfeld geäußerte Behauptungen und Forderungen der Redner auch auf der Veranstaltung laut wurden. Durch eine Meinungsumfrage ermittelten sie zudem, welche Berufsgruppen im Publikum hauptsächlich vertreten waren und welche Stimmung allgemein vorherrschte.
Nadine Zens zeigte sich erfreut über die Protestaktion: „Hier wird deutlich, welche Bewegungsmöglichkeiten es für uns im berufspolitischen Bereich gibt und dass jede Stimme zählt, um klare Signale an die Politik zu senden“.

